Norwegen 2025 – #Tag 1 – Anreise
Eigentlich wollte ich zusammen mit Paul dieses Jahr in den Herbstferien in Richtung Nordkapp aufbrechen – einfach mal schauen, wie weit wir kommen. Leider hat mir die MS einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich bekam kurz vor den Ferien einen Schub. Und weil das noch nicht genug war, kam noch eine miese Grippe dazu. Ich lag einfach die kompletten zwei Wochen und somit meinen kompletten Urlaub im Bett.
Mir tat die Sache für Paul, der sich wirklich gefreut hatte, super leid. So kam mir Mitte November die Idee: Lass uns doch einfach einen superkurzen Abstecher nach Norwegen machen … kurz vor Weihnachten. So habe ich in der „Black Friday Week“ bei Fjordline zwei Tickets gebucht: 20.12. Anreise Hirtshals nach Bergen, 23.12. Rückreise Kristiansand nach Hirtshals. Klingt komisch? Ist aber so!😂
Ich hatte so noch ein paar Wochen Zeit für die Planung. Die Zeit ist wahnsinnig knapp, also muss das alles bis ins Detail durchstrukturiert sein.
Leider stellt sich bei der gesamten Routenplanung heraus: Es ist mal wieder alles geschlossen in Norwegen, was irgendwie auf der Strecke nach Campingplatz oder öffentlicher Toilette aussieht. Auch in Dänemark wird uns dadurch der Zwischenstopp erschwert.
Aber ich finde – zumindest für Dänemark – einen Yachthafen in der Mitte des Landes (in Handbjerg), den wir zur ersten Übernachtung anfahren möchten. Ich habe ein bisschen Angst, dass es voll sein könnte, der 19.12. ist schließlich der letzte Schultag vor den Winterferien.
Wir starten also gegen 14 Uhr in Richtung Dänemark! Die Autobahn bei Köln und auf den folgenden Kilometern war gewohnt voll. Auch das Stück bei Hamburg durch und nach dem Elbtunnel war wieder komplett überfüllt Aber der Rest der Strecke soll sich als super entspannt herausstellen. An der Grenze hinter Flensburg gab es keine Sekunde Wartezeit, und die Fahrt in Dänemark selber war mega entspannt.
Gegen 22 Uhr kommen wir am auserwählten Yachthafen an. Und, wie sieht es aus? Ist es voll? Ich kürze ab: Nein, wir waren die einzigen, die vor Ort waren! Unglaublich! Es war erst einmal alles ziemlich dunkel, und ich wusste nicht, ob ich wirklich richtig bin. Wir stehen erst einmal falsch – vor dem Restaurant, was ich aber schnell merke. Paul hat zum Glück den anderen Weg gesehen, der zum Stellplatz führt. Also tasten wir uns langsam den Weg entlang, parken Hans vor der Stromsäule und machen den Motor aus. Geschafft!
Wir werfen noch einen kurzen Blick ins Sanitärgebäude – super modern, super sauber! Alles richtig gemacht, und das für knappe 20 Euro. Klasse!
Wir machen uns noch schnell frisch und gehen ohne große Umwege dann direkt ins Bett. Morgen gegen 9 Uhr soll die Reise weitergehen. Aber dazu im nächsten Beitrag😊
Danke für Deine Zeit!
Dein
Andy🍀